Startseite

 

 

Liebe Partner und Betroffene,

der Krebs trifft nicht nur die Frau, sondern die gesamte Familie. Wie können wir Partner dann unseren Frauen helfen, wenn auch uns selbst die Diagnose Krebs geschockt hat? Wo ist dann unser Platz während und nach der Erkrankung? Wie können wir ihnen Mut zusprechen, selbst wenn auch wir Hilfe benötigen? Können wir in der Erkrankung ständiger Begleiter sein? Wie kommen wir mit ihren körperlichen und seelischen Veränderungen  klar?

Dies sind nur einige Fragen, die mir bei der erneuten Erkrankung meiner Frau schwer zu schaffen gemacht haben. Ich habe erlebt, wie meine Frau in und an der Krankheit immer stärker geworden ist. Dabei hat sie ihrem Leben eine neue Richtung gegeben. Oft konnte ich ihr nicht so schnell folgen. Dabei wollte ich helfen und wusste oft nicht wie!

Vielleicht gibt es noch mehr Partner, die sich solche und ähnliche Fragen stellen oder gestellt haben. Ich fände es  sehr schön, andere zu treffen, mit denen ich  Erfahrungen und Erlebtes  austauschen kann.

Hoffentlich finden wir  zusammen einen Weg, unseren Frauen wirklich beizustehen. Ich habe bereits gelernt, dass starke aber auch einfühlsame Partner hierzu fähig sind. Um eine solche Stärke zu erreichen oder zu festigen, ist es wichtig, auch unsere eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Sie nicht durch die Erkrankung unserer Frauen zu vergessen!

Daher ist es mein Wunsch, mich mit Gleichgesinnten oder Leidensgenossen in einer lockeren Runde zu treffen. Dabei muss nicht nur die Krankheit im Vordergrund stehen.

Ich möchte daher alle Partner zu diesen Treffen einladen.